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Alois Mosbacher
Biografie:
geboren 1954 in Strallegg, Steiermark; Studium
der Malerei an der Akademie der Bildenden Künste in Wien; Kunstpreise des
Landes Steiermark und der Stadt Wien; Längere Aufenthalte in Paris und
Los Angeles; Nach Abschluß seiner Studien an
der Akademie wurde Alois Mosbacher sehr rasch durch eine Vielzahl von
Ausstellungen bekannt – mit seinen Malerfreunden Anzinger, Bohatsch,
Kern, Klinkan, Schmalix u.a. gehörte er zur Gruppe der sogenannten
„Neuen Malerei“, oder „Neuen Wilden“, die Ende der 70-er , Anfang
der 80-er Jahre, international Erfolge feiern konnte. Seit 1980
viele Ausstellungen im In- und Ausland (u.a. Galerie Krinzinger, Wien / Galerie Toni Gerber, Bern /
Galerie Farideh Cadot,
Paris / Studio Cannaviello, Mailand / Galerie
Haas, Berlin / Kunstverein Bremen
/ Frankfurter Kunstverein
/ Kiscelli Museum, Budapest /
Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig, Wien / Secession
Wien )
Alois
Mosbacher über
seine Hundebilder:
Ich
hatte in Los Angeles von Hubert für ein halbes Jahr sein Haus gemietet
– das Haus mit Hund, oder besser gesagt mit zwei Hunden: Bella und Blacky.
Ich fütterte sie und ging mit ihnen spazieren und malte sie. Die
Hundebilder, die ich einige Zeit später in Wien gemalt habe, haben keine
Beziehung mehr zu wirklichen Hunden. Das
Hunde-Motiv (Hundekopf) wird mehr als Methode, denn als Inhalt verwendet.
Es ist für mich als Maler sehr angenehm, ein Sujet gefunden zu haben, das
ich immer wieder verwenden kann, das mir erlaubt in einem abgegrenzten
Kanon zu arbeiten.
Am
Morgen in das Atelier kommen und sich sagen: heute einen kleinen Blauen
von links nach rechts.. Kann ich in jeder Farbe einen malen? Einen Hund
malen nur so lange wie diese Musiknummer... Mit den letzten Farbresten
einen malen. Der schaut doch aus wie Josef Stauß.
Die Souveränität des Malers: einen Ziegenbock als Hund malen..
Drei
Jahre lang malte ich ausschließlich diese Hundeköpfe. Und diese Hunde
sind keine Darstellung von Wirklichkeit, sie sind eine eigene Realität
und sind sehr wirksam. Sie stellen sich als Projektionsfläche dar, die
der Betrachter erst aufladen muss. |


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