Biografie:
geb. 1923 in Wien
verstorben 25. April 2005;
Akademie
der bildenden Künste in Wien (Böck, Pauser)
Staatspreis der Kunstakademie. Österr.
Staatspreis 1950, 1961, Ausstellungen in allen Erdteilen: Biennale Sao
Paulo/ Triennale Grenchen,
Graphikbiennale Florenz/ Expressionismus-Festival Manchester/ Personale in
der Albertina, Wien/ Rupertinum Salzburg/
Museum des. 20.Jhdt`s, Wien/ Museum Xilografic
Carpi/ Diözosanmuseum
Zagreb/ Museum f. angewandte Kunst, Wien
Werke:
In den Ölbildern und Aquarellen wird das Gerüst durch dunkle Balken
verankert, wie bei seinen Holzschnitten zunehmend vereinfacht, auf das
Wesentliche reduziert. Das Ausleben des „Ungetüms“ dazwischen, wird
direkt vermittelt. Dabei gelingt es ihm, so etwas wie Atmosphäre zu
schaffen. Seine Signatur JW wird als mächtiges existentielles „Über
Ich“ eingebaut, als ob die Einheit von Kunstschaffendem und Natur im
Kontext vollzogen sei. In
seinen Holzschnitten, mit
den Baum- oder Tiermotiven, „ächze“ es, hat es Alfred Schmeller
einmal gut beschrieben. In
den Musikerzyklen hat Prof. Wanke die Musik seiner Lieblingskomponisten
von Brahms, Chopin bis Rachmaninow, mit bestimmten Landschaftsgegenden
verwoben. Das stellt einen besonderen Werke-Komplex
in seinem Gesamtschaffen dar.